Feierlicher Spatenstich für Produktionsneubau bei Hartmann & König

Feierlicher Spatenstich für Produktionsneubau bei Hartmann & König

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich begann am vergangenen Freitag der Bau der ersten von zwei geplanten Produktionshallen für die Hartmann & König Stromzuführungs AG am Firmensitz des Traditionsunternehmens in Graben-Neudorf. Damit soll die bestehende Produktionsfläche des weltweit erfolgreichen Spezialisten für Energiezuführungssysteme im kommenden Jahr um rund 3000 m² erweitert werden.

„Wir sind sehr froh, dass es nach unzähligen Stunden der umfangreichen und sorgfältigen Planung nun endlich los geht und wir einen weiteren Meilenstein in der 70-jährigen Firmengeschichte setzen können“, sagt Sabine Gamer, Geschäftsführerin der Hartmann & König Maschinenbau GmbH & Co. KG, im Beisein von Bürgermeister Hans D. Reinwald, Architekt, Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Mitarbeitern. Die Besitzgesellschaft der Immobilie investiert rund 5 Millionen Euro allein in die Errichtung der Hallen und deren Infrastruktur.

Seit die Hartmann & König Stromzuführungs AG im Jahre 1999 ihren neuen Firmensitz in Graben-Neudorf bezogen hat, liefen die Geschäfte des mittelständischen Unternehmens so erfolgreich, dass es hinsichtlich seiner Produktions- und Lagerkapazität im vergangenen Jahr bereits wieder an seine Grenzen stieß. „Bis zum Spätsommer 2016 werden wir den in zwei Bauabschnitte aufgeteilten Erweiterungsbau fertigstellen“, erklärt Bauherrin Sabine Gamer.

Treibende Kraft im Hintergrund war stets auch ihre Mutter Ursula Herberger, bis zuletzt Aufsichtsratsvorsitzende und Hauptanteilseignerin der Hartmann & König Stromzuführungs AG, der es immer eine Herzensangelegenheit war, das mittlerweile 70-jährige Familienunternehmen weiterzuentwickeln und auf gesunde Füße zu stellen. Die erst kürzlich verstorbene Seniorchefin hatte in entscheidendem Maße in den Neubau reinvestiert. Den als dritte Eigentümer-Generation in die Verantwortung gekommenen Töchtern Sabine Gamer und Silke Rom ist es nun ganz wichtig, die begonnenen Veränderungen im Sinne der Eltern weiterzuführen, die das Unternehmen mehr als 30 Jahre lang erfolgreich gelenkt und geprägt haben.

Die neuen Produktionshallen sollen sowohl für den Ausbau der Serienproduktion als auch für neue, maßgeschneiderte Sondertrommeln genutzt werden. Bisher war die Größe der Motorleitungstrommeln durch die Deckenhöhe begrenzt. In der neuen Halle können dann bis zu 9 m hohe Motorleitungstrommeln gebaut werden, die beispielsweise neue Generationen von leistungsfähigen Containerbrücken in den Umschlaghäfen weltweit mit Strom versorgen.

Bereits im vergangenen Jahr waren zahlreiche Investitionen in die Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks sowie in Manpower getätigt worden. Durch einen neu gestalteten Sozialbereich wird auch der langfristig wachsenden Mitarbeiterschaft ein modernes und angenehmes Arbeitsumfeld geschaffen. Das derzeit knapp 150 Mitarbeiter zählende Unternehmen will in den nächsten fünf Jahren auch personell um rund 10 Prozent wachsen.

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